Gärtnerei des Jahres 2007

Frankfurter Neue Presse vom 13.04.2007

Die „Gärtnerei des Jahres“ steht in Wallmerod

Wallmerod. Die Gärtnerei Pörtner ist die „Gärtnerei des Jahres 2007“ in Rheinland-Pfalz. Mit diesem Titel wurde der Wallmeroder Betrieb im Rahmen einer großen Feierstunde in den Räumlichkeiten des Betriebes durch Staatssekretär Siegfried Englert ausgezeichnet. An den Anfang der Feierlichkeiten setzte man Musik. Der Konzertchor des Jugendchores hatte gleich mehrere „blumige“ Stücke dabei, die mit herrlichen Stimmen unter der Leitung von Hubertus Weimer vorgetragen wurden. Der Chor wurde am E-Piano begleitet durch Walter Born.


Dann konnte es mit dem Überreichung der Preise weitergehen, die an die ersten drei Platzierten des Wettbewerbes „Gärtnerei des Jahres“ gingen. Bereits zum siebten Mal wurde dieser Wettbewerb „Gärtnerei des Jahres“ durchgeführt. Von Anfang an galt es für die Teilnehmer aus den über 400 Gärtnereien in Rheinland-Pfalz strenge Kriterien zu erfüllen. Unter diesen Kriterien waren der Verkauf, die Kundenfreundlichkeit, die Qualität und das Angebot der Ware, das Umweltbewusstsein und die Dienstleistung. Vor fünf Wochen kam nun eine Jury nach Wallmerod, die sich unangemeldet ein Bild über das Unternehmen und die Einhaltung der Kriterien machte. So sprangen für das Unternehmen nicht nur 80 von 100 möglichen Punkten heraus. Am Ende war das Unternehmen Pörtner auch „Gärtnerei des Jahres 2007“ vor der Gärtnerei „Blumenhaus Fink“ aus Kettig und „Blumen & Garten Frondorf“ aus Gau-Bickelheim, die alle eine Urkunde und einen Pokal erhielten. Der Sieger des Wettbewerbes, in diesem Jahr die Gärtnerei Pörtner, ist für die nächsten fünf Jahre für diesen Wettbewerb gesperrt.


Staatssekretär Englert unterschied den Wettbewerb in zwei Ebenen. Zum einen soll der Wettbewerb der Optimierung und der Weiterentwicklung rheinland-pfälzischer Einzelhandelsgärtnereien dienen. Zum anderen trägt der Wettbewerb an sich dazu bei, sich trotz und neben der alltäglichen Arbeit mit der eigenen Struktur, der markt- und betriebswirtschaftlichen Sachlage und auch mit den Perspektiven auseinanderzusetzen. Mit der Arbeit auf diesen Erfolg hin und mit dem Preis wird dem Unternehmen lewtztlich ein wirkungsvolles Marketinginstrument in die Hand gegeben, das das Interesse auf die Leistung und die Fachkompetenz des Betriebes lenkt. Die Gärtnerei Pörtner betreibe rege Marketingaktivitäten, die über Direktwerbung mit Flyern und Anzeigen über die Veröffentlichung von Fachartikeln sowie Weiterbildungsangeboten und Fachveranstaltungen bis hin zur Entsendung von Kundenbriefen gehe.


Zur Verwunderung des Staatssekretärs betreibe die Gärtnerei selbst die Rohstoffproduktion von Bio-Weizengras-Keimlingen, die für einen Energiedrink genutzt werden. „Sie gehen damit einen ungewöhnlichen Weg im unternehmerischen Handel.“


Bevor jedoch der eigentliche Preis überreicht wurde, lag es an den Ehrengästen Grußworte zu überbringen. Dazu gehörten, nach einigen Versen durch Günther Weimer, die Grußworte des Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Heribert Metternich, Claus Valentin Litz vom Landesverband Gartenbau, Jürgen Mertz vom Zentralverband Gartenbau, Landrat Peter Paul Weinert, Verbandsbürgermeister Jürgen Paulus und Ortsbürgermeister Hans-Peter Krings.


Die Urkunde ging dann am Ende der Veranstaltung an Seniorchefin Liesel Pörtner und das Schlusswort lag bei Landrat Peter Paul Weinert: „Tragen Sie weiterhin zur Schönheit des Westerwaldes bei.“ Kunden haben die Möglichkeit, bei einem „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 29. April, von 10 Uhr bis 17 Uhr, sich selbst ein Bild vom Unternehmen zu machen. (kdh)


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